Der Garten im Mai
- waldessaum-block4
- 2. Mai 2025
- 2 Min. Lesezeit
Tipp: Maulwürfe bringen Erde aus tieferen Erdschichten an die Oberfläche. Die Erde ist locker, krümelig und praktisch frei von Unkrautsamen, Wurzeln und Tieren wie Regenwürmern oder Engerlingen.
Denn bei seinen Grabearbeiten verspeist der Maulwurf seine Beute sogleich. Je dunkler die Erde des Maulwurfshügels ist, desto mehr Humus enthält dieser. Anstatt sich über immer wieder neue Maulwurfshügel im Garten zu ärgern, sollte man sie sich zunutze machen und sich über die Entlastung bei der Gartenarbeit freuen. Denn fruchtbare Maulwurfserde kann genutzt werden für das Auffüllen von Hochbeeten, Beeten, aber auch für Topf- und Kübelpflanzen.
Es kann losgehen mit dem Auspflanzen! Nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, nach Abzug der Kalten Sophie, können endlich Gemüse wie Tomaten, Paprika, Gurken oder Auberginen ins Freiland gepflanzt werden.
Denn sie stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen der Erde und würden hierzulande ungeschützt bei Frost erfrieren. Die Gefahr, dass es nach Mitte Mai noch einmal frostig wird, ist zwar relativ gering, dennoch sollte im Fall der Fälle der Wetterbericht bis Ende Mai gut beobachtet und die Pflanzen geschützt werden, z.B. mit einem dünnen Vlies.
Tipp: Bereits eine bis zwei Wochen vor der Pflanzung den Boden auflockern und reifen Kompost einbringen. 50 x 60 sollte der Abstand zwischen den einzelnen Gemüsepflanzen sein.
Wichtig: Das Pflanzloch für die Tomaten sollte tief sein. Den Wurzelansatz der Pflanzen fünf bis zehn Zentimeter hoch mit Erde bedeckt ist, dann können sich um den bedeckten Stängelansatz zusätzliche Wurzeln bilden. Die veredelten Tomaten bilden dabei eine Ausnahme: bei ihnen sollte der Topfballen gerade noch sichtbar sein.
Tomaten und Gurken mögen sich nicht als direkte Nachbarn.
Bienenfreundliche Sommerblumen aussäen
Nach den Eisheiligen ist ebenfalls der ideale Zeitpunkt, um bienenfreundliche Sommerblumen wie Schmuckkörbchen, Kornblumen, Ringelblumen, Kapuzinerkresse und Sonnenblumen ins Freiland zu säen. Mit ihnen können Sie auch gezielt Lücken in einem sonnigen, warmen Blumenbeet füllen. Lockern Sie den Boden zunächst, entfernen Sie jegliches Unkraut und reichern Sie die durchgeharkte Erde mit reifem Kompost an.Das Saatgut wird am besten mit einem Brett leicht angedrückt und dünn mit Erde bedeckt. Halten Sie die Samen nach dem Aussäen bis zur Keimung gut feucht. Bereits nach wenigen Wochen sprießen die Sommerblumen in die Höhe und bezaubern mit ihren leuchtenden Blüten.
Auch vorgezogene Jungpflanzen kommen jetzt ins Freie.
Schnittmaßnahmen im Ziergarten
Die Blütezeit von einigen Ziergehölzen sowie Zwiebelblumen neigt sich im Mai bereits dem Ende zu. Damit sie weiterhin vital und blühfreudig bleiben, empfiehlt sich in vielen Fällen ein Rückschnitt.
Die Triebe vom Mandelbäumchen kürzt man direkt nach der Blüte auf 10 bis 20 Zentimeter ein, während man dünne Zweige ganz entfernt.
Auch wenn der Flieder verblüht ist, lohnt sich ein Griff zur Gartenschere: Schneiden Sie die verwelkten Rispen über zwei gut ausgebildeten Seitenknospen zurück. So wird vermeiden, dass die Sträucher im Laufe der Zeit blühfaul werden und vergreisen.
Bei Zwiebelblumen wie Tulpen und Narzissen werden jetzt die welken Blütenstände abgeschnitten, damit sie im kommenden Jahr wieder gut durchstarten können.
© Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands e. V.
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